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OBENHOF-ENTSCHEIDUNGEN 4. SPR. NO. 40. 373
hetten die masse. gewunnen, do sie mit dem rechten wol gemocht
hetten, sunder dergaben sich mit wilkur und wurden zu ainer
uberschar und haben geteidingt von amer uberschar gelegen neben
gemessen pergen, und als ain sulche uberschar, ab got wil, nicht
rechtes hat: so gotrau wir gote wol, die urtail von der Ygla, die
uns recht und redlich zugetailt sind mit gotleichem rechten, die
schullen furgank haben, und die ubersehar zum Clingensmid, als
sie nicht leit zwischen gemessen pergon und uberscharrecht auf
paide stolnort nicht behaldon mag, sie sehullen dem frein uberall
weichen, das paide ald und neu hoffmaister fur ain freies bekant
haben. (8) Item all die weile das perkwerg zum Kutthen ge-
wesen ist, nie kain man hat horen singen noch sagen von uber-
scharn neben gemessen pergen gclegen und nicht dozwischen,
also das sie auff itzleich stolnort sich nicht endet an gemossen
perge, so getrau wir gote wol, man wirt ir kam recht geben,
sintdemmale sulche uberscharn vor nie gewesen sein und also
vor nie kain recht gehabt haben. Item wurd man ainer sulchen
newen uberschar recht geben, mit was rechten mochte man ir
mer geben denn ain Jehen, als man geben hott dem Schechtel,
von dann sich alle diese vorworren teiding anheben, als dasselb
die erste uberschar neben gemessen pergen ist, und vormals auf
dem Perge nie mer von sulchen uberscharen gedocht ist noch
gerett und vor nie recht noch sitte ist gewesen. (4) Wie sich
unser sach noch dem urtaile von der Ygla derlaufen hat. Da
paides tail; von der uberschar das aine und vom frein das ander,
vor gohekter pank stunden, da gaben unser schepfen paide
urtailbrief paiden tailen zu schawen, das die insigil ganz waren
und auch mitsampt den briefen unvorrukt, und fragten paide
tai, als sie die brief und ingesigil der urtail von der Ygla ganz
und unvorrukt gesehen hoetten, ab xie in wolden lassen genugon
doran, ader ob imands dawider iht twrfte ador wolde reden. Da
sprachen paide tail, in genugt wol daran und wolden dawidor
nicht reden. Und do man den ersten gelesen und uns ain got-
Jeich urtail getailt het, da dankte wir gote und dem rechten und
besundern den getrewen schepfen zu Ygla und paten von stat
an den hoffmaister und die schepfen, das sie die vom Clingensmid
weisten aus unserm frem in m uberschar. (5) Do sprach der
(3) Vel. No. 50 (1).
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